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Hinweise zur Nachnutzung des Kurses: Schluss mit dem Datenchaos - Wie Forschungsdatenmanagement für Ordnung sorgt
Zielgruppe: Der Kurs richtet sich an Studierende im Bachelorstudium.
Bedarf & Relevanz: In der heutigen datenintensiven Forschungslandschaft gibt es einen wachsenden Bedarf für Studierende, grundlegende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten im Bereich des Forschungsdatenmanagements zu erwerben. Dieser Kurs geht auf diesen Bedarf ein, indem er sich auf zwei wesentliche Aspekte konzentriert: die strukturierte Benennung und Organisation von Daten und Dateien sowie die Bedeutung und Anwendung von Metadaten. Diese Kompetenzen sind entscheidend für die effektive Verwaltung, Auffindbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Forschungsdaten. Der Kurs fördert die Fähigkeit der Studierenden, Daten systematisch zu organisieren und zu beschreiben. Dies ist eine Schlüsselkompetenz für wissenschaftliches Arbeiten, da sie die Grundlage für reproduzierbare Forschung und effiziente Zusammenarbeit bildet. Durch das Verständnis und die Anwendung von Metadaten werden die Studierenden in die Lage versetzt, ihre Forschungsdaten umfassend zu dokumentieren und damit deren langfristige Nutzbarkeit und Verständlichkeit sicherzustellen.
Lernaufgaben: Der Kurs ist in drei Hauptkapitel gegliedert, die aufeinander aufbauen: Im ersten Kapitel "Daten organisieren und gut beschreiben" lernen die Studierenden, wie sie Dateiordner sinnvoll strukturieren und Dateien effektiv benennen können. Außerdem wird die Bedeutung von README-Dateien erläutert und die 3-2-1-Regel zum Schutz vor Datenverlust vorgestellt. Das zweite Kapitel "Übung: (Daten-)Beschreibungen nachvollziehen" bietet eine praktische Anwendung des Gelernten. Die Studierenden erproben, wie leicht oder schwer es ist, Beschreibungen und Anweisungen nachzuvollziehen, was die Wichtigkeit einer genauen Datendokumentation verdeutlicht. Das dritte Kapitel "Metadaten = Daten über Daten" führt in das Konzept der Metadaten ein. Die Studierenden lernen die Bedeutung von Metadaten, verschiedene Arten von Metadaten und deren Zweck anhand eines kurzen Lernvideos kennen. Der Kurs verwendet interaktive Elemente wie eine praktische Zeichenübung, um die Herausforderungen bei der Erstellung und Interpretation von Datenbeschreibungen zu veranschaulichen. Diese praktische Erfahrung fördert das Verständnis für die Notwendigkeit präziser Metadaten in der Forschung.
Lernziele: Nach Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage, effektive Strategien zur Dateibenennung und Ordnerstrukturierung anzuwenden, um die Organisation und Auffindbarkeit von Daten zu optimieren. Sie können den Begriff "Metadaten" definieren, deren Bedeutung für das Datenmanagement erläutern und verschiedene Arten von Metadaten benennen. Darüber hinaus verstehen sie die Bedeutung einer präzisen Datendokumentation für die Reproduzierbarkeit von Forschung und können grundlegende Prinzipien des Forschungsdatenmanagements auf ihre eigene wissenschaftliche Arbeit anwenden.
Evaluation: Das Erreichen der Lernziele wird durch verschiedene interaktive H5P-Elemente und Übungen überprüft. Die praktische Zeichenübung dient der Selbsteinschätzung der Studierenden, um die Herausforderungen bei der Erstellung und Interpretation von Datenbeschreibungen zu erfahren. Darüber hinaus können sie ihre Anwendung der erlernten Prinzipien der Dateibenennung und Ordnerstrukturierung durch praktische Aufgaben zur Organisation von Beispieldatensätzen evaluieren. Das Verständnis von Metadaten und ihrer Bedeutung kann durch Aufgaben zur Erstellung von Metadaten für gegebene Forschungsdaten überprüft werden. Diese interaktiven Elemente ermöglichen ein unmittelbares Feedback und fördern die aktive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten, was zu einer effektiven Überprüfung und Festigung des erworbenen Wissens führt.