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FAIR Play - Warum Forschungsdaten Management brauchen
Dieser Kurs widmet sich zwei Begiffen, die oft im Zusammenhang mit Forschungsdatenmanagement (FDM) genannt werden: den FAIR-Prinzipien und den Grundsätzen von CARE. Die Teilnehmenden erfahren, warum ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten FAIR ist und was hinter dem Akronym steckt. Zudem wird aufgezeigt, welche Bedeutung die Prinzpien für die Auffindbarkeit und Zugänglichkeit von Daten haben, warum Daten von Menschen und Maschinen gleichermaßen gelesen bzw. verarbeitet werden sollten und was es braucht, damit Forschungsdaten nachgenutzt werden können. Zudem wird erklärt, warum ethische Überlegungen in Bezug auf Datenerhebung und -nutzung und insbesondere die CARE-Prinzipien bedeutend sind.
Kursinhalte:
- So wird's FAIR
FAIRe Daten weisen bestimmte Merkmale auf: Sie sind auffindbar (= findable), zugänglich (= accessible), interoperabel (= interoperable) und wiederverwendbar (= reusable). Forschungsdatenmanagement umfasst Maßnahmen, um Daten diese Merkmale zu verleihen. In diesem Abschnitt wird erläutert, was das Akronym FAIR bedeutet, wie die FAIR-Prinzipien praktisch umgesetzt werden können und was ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten bedeutet.
- Ethische Aspekte beim FDM
Die CARE-Prinzipien ergänzen die FAIR-Prinzipien und legen den Fokus auf den respektvollen Umgang mit Daten, die indigene Gemeinschaften betreffen. Hier erfahren Sie, wie diese Prinzipien sicherstellen, dass indigene Gemeinschaften von der Nutzung ihrer Daten profitieren und die Kontrolle darüber behalten. Sie lernen, warum die Berücksichtigung der indigenen Datensouveränität wichtig ist und wie die Rechte sowie Interessen dieser Gemeinschaften gewahrt werden können.
Der Kurs wird in Kürze über die Lernplattform orca.nrw zur Ansicht und als Download für Moodle bereitgestellt.